Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Besigheim

 

 

Mitglieder der ACK

Evang. Kirchengemeinde Besigheim
Evang. Kirchengemeinde Ottmarsheim
Katholische Kirchengemeinde Besigheim (für dn Bereich der Stadt Besigheim)
die Gemeinden Besigheim und Ottmarsheim der Evang.-method. Kirche (Bezirk: Besigheim-Otmarsheim)

 

Im Gottesdienst zum Bibelsonntag, am 30. Januar 2005, in der Kath. Kirche in Besigheim wurde die Gründungsurkunde zur Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Besigheim unterzeichnet.

 

 

Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Besigheim
Satzung

 

Präambel
Die in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Stadt Besigheim zusam-mengeschlossenen christlichen Kirchen und Gemeinden wissen sich verbunden im gemeinsamen Glauben an den einen Herrn Jesus Christus, der Haupt der Kirche und Herr der Welt ist.

 

Sie wollen sich bemühen, seiner Bitte um Einheit zu entsprechen in ihrem Zeugnis und Dienst an den Menschen, damit die Welt dem glauben kann, der ihr Leben ist, dem einen Gott, dem Vater, dem Sohn, dem Heiligen Geist.

 

 

1. Mitgliedschaft

 

1.1. Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft können christliche Kirchen sein, die in der Stadt Besigheim vertreten sind und Mitglieder der ACK in Baden-Württemberg sind. Voraussetzung ist die Anerkennung der Präambel.

 

1.2. Mitglieder der ACK Besigheim sind:
1.2.1. die Evangelische Kirchengemeinde Besigheim
1.2.2. die Evangelische Kirchengemeinde Ottmarsheim
1.2.3. die Katholische Kirchengemeinde Besigheim (für den Bereich der Stadt Besigheim)
1.2.4. die Gemeinden Besigheim und Ottmarsheim der Evangelisch-methodistischen Kirche (Bezirk: Besigheim-Ottmarsheim)

 

1.3. Für die Aufnahme eines neuen Mitglieds bzw. für beratende Mitwirkung einer weiteren christlichen Gemeinschaft ist Einstimmigkeit der Mitglieder erforder-lich. Beratende Mitwirkung bedeutet ständige Mitarbeit in der Arbeitsgemein-schaft.

 

1.4. Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft können auf ihre Mitgliedschaft bzw. Mitar-beit durch schriftliche Erklärung verzichten.

 

1.5. Die Mitglieder behalten ihre Unabhängigkeit in Bekenntnis und Lehre, in Got-tesdienst und rechtlicher Ordnung. Dabei nehmen sie auf die anderen Mitglie-der geschwisterlich Rücksicht.

 

 

2. Aufgaben
Die Arbeitsgemeinschaft gibt sich folgende Aufgaben:

 

2.1. Gegenseitige Information über Glauben, Gottesdienst, Leben, Tradition und Struktur der einzelnen Kirchen und Gemeinden.

 

2.2. Gemeinsame Gottesdienste

2.3. Gemeinsame Bildungsarbeit durch theologische Gespräche, Bibelarbeit, Seminare u. ä.

 

2.4. Offenheit für Anliegen konfessionsverbindender Ehepaare und Familien.

 

2.5. Vertretung gemeinsamer Anliegen der christlichen Gemeinden gegenüber der Öffentlichkeit.

 

2.6. Schaffung eines vertrauensvollen Klimas unter den Mitgliedern.

 

2.7. Wahrnehmung gemeinsamer Herausforderungen in der Gesellschaft, ins-besondere auf sozialem und religiösem Gebiet.

 

2.8. Kontakt zu den ökumenischen Gruppen vor Ort.

 

2.9. Verbindung mit der ACK in Baden-Württemberg

 


3. Organe
Organe der Arbeitsgemeinschaft sind
• Die Delegiertenversammlung
• Der Vorstand
• Die Arbeitsgruppen

 


4. Die Delegiertenversammlung

 

4.1. Die Mitglieder entsenden je 3 Delegierte, davon einen Gemeindepfarrer/in bzw. ein/e Pastor/Pastorin bzw. ein/e Gemeindeleiter/in und benennen Stellvertreter/innen. Die Delegiertenversammlung wird auf 4 Jahre bestellt und tritt mindestens zweimal jährlich zusammen, außerdem auf Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder. Die Delegiertenversammlung tagt öffentlich.

 

4.2. Zur Beratung spezieller Themen können Gäste eingeladen werden

 

4.3. Der Delegiertenversammlung steht das Recht auf Beschlussfassung im Rahmen dieser Ordnung zu.

 

4.4. Zur Delegiertenversammlung wird zwei Wochen vor dem Sitzungstermin schriftlich eingeladen.

 

4.5. Über die Versammlungen wird ein Protokoll geführt, das allen Delegierten zugeht.

 

4.6. Jede/r Delegierte hat eine Stimme.

 

4.7. Die Delegiertenversammlung ist mit einfacher Mehrheit beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Delegierten anwesend sind.

 

4.8. Die Delegierten nehmen vor Entscheidungen Rücksprache mit ihren Ge-meinden und berichten regelmäßig in ihren Gremien.

 

4.9. Die Mitglieder sind zur Einhaltung der Beschlüsse nicht verpflichtet, wenn sie innerhalb von vier Wochen schriftlich einem Vorbehalt gegenüber dem Vorstand geltend machen.

 

 

5. Der Vorstand

 

5.1. Die Delegiertenversammlung wählt (mit absoluter Mehrheit) aus den Dele-gierten auf 4 Jahre eine/n Vorsitzende/n und 2 stellvertretende Vorsitzen-de, die gemeinsam den Vorstand bilden. Wiederwahl ist zulässig. Die Mit-glieder des Vorstands sollen verschiedenen Konfessionen angehören.

 

5.2. Der Vorstand bereitet die Sitzungen der Delegiertenversammlung vor, lädt dazu ein und sorgt für Durchführung der Beschlüsse.

 

5.3. Der Vorstand erstattet der Delegiertenversammlung regelmäßig Bericht.

 

5.4. Der Vorstand vertritt die Arbeitsgemeinschaft nach außen.
 


6. Die Arbeitsgruppen

 

6.1. Die Arbeitsgemeinschaft kann für bestimmte Aufgaben und Vorhaben Ar-beitsgruppen einrichten. Externe Berater können hinzu gezogen werden.

 

6.2. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen gehen als Empfehlungen an den Vor-stand und die Delegiertenversammlung.

 

 

7. Finanzen
Die Delegiertenversammlung verabschiedet auf Vorschlag des Vorstandes jährlich einen Kostenplan. Jedes Mitglied leistet einen Beitrag, der sich an der Gemeinde-größe orientiert. Die Delegiertenversammlung erteilt dem Vorstand für die Jahres-rechnung Entlastung.

 

 

8. Änderung der Satzung
Änderungen der Satzung bedürfen der Zustimmung aller Mitglieder.

 

 

9. Inkrafttreten
Die Satzung tritt, vorbehaltlich der Beschlussfassung in den zuständigen Gremien, mit Wirkung vom 30.1.2005 in Kraft.

 

 

 

 

ACK Satzung