Joscha Weber

Joscha Weber


Was haben TKKG, neunhundert Schwäne und der Besigheimer Jugendreferent miteinander zu tun?
(a) Grimm-Märchen  
(b) sind oft draußen
(c) nichts  
(d) tragen immer die gleiche Frisur
 
Mein Name ist Joscha Weber und ich bin seit September 2010 hier in Besigheim Jugendreferent der evangelischen Kirchengemeinde und des CVJM und Schulsozialarbeiter an der Friedrich-Schelling-Schule. Und hiermit möchte ich mich Ihnen vorstellen…

Wenn du Detektiv wärst, wärst du lieber bei den Drei??? oder bei TKKG?
Eindeutig TKKG. Ich weiß, dass viele das nicht nachvollziehen können. Aber Tarzan, Karl, Klößchen und Gabi sind einfach die beste Truppe. Sie haben mich schon viele Stunden beim Putzen, Auto fahren, einschlafen, kochen… begleitet. Wir sind sehr gute Freunde ;)
 
Wo verbringst du deine Zeit am liebsten in Besigheim, wenn du nicht arbeitest?
 In den Weinbergen, bei den Felsengärten, den Blick auf Enz oder Neckar…
Irgendwo wo ich ganz abschalten kann und Gottes wunderbare Schöpfung entdecken darf.
 
Wo siehst du dich beruflich in 25 Jahren?
In 25 Jahren leite ich gemeinsam mit meiner Frau ein Freizeitheim, das gefüllt ist mit unterschiedlichsten pädagogischen Konzepten. Wir werden Tiere haben, eine Holzwerkstatt, eine Theaterbühne. Platz und Raum für alle, die etwas Neues an sich und an Gott entdecken wollen.
 
Wo siehst du dich privat in 25 Jahren?
Glücklich und zufrieden ohne Probleme und Stress mit meiner Frau, meinen siebzehn Kindern, vierunddreißig Schafen, fünf Kamelen, einem Hund, einer Katze, zwei Flöhen, neunhundert Schwänen und einem kleinen Häuschen am Meer ;)
 
Welche Aufgabe eines Jugendreferenten macht dir am meisten Spaß?
Ich bin einfach sehr gerne in Gemeinschaft mit anderen und ich spiele sehr gerne. Diese beiden Dinge lassen sich als Jugendreferent sehr gut beruflich verbinden und ausleben.
 
Welche drei Dinge würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen?
Solche Fragen liebe ich! Die Antworten können nämlich jeden Tag anders aussehen und trotzdem sind sie immer vollkommen ernst gemeint. Die Frage, die sich für mich dahinter verbirgt ist die, wofür heute mein Herz schlägt (ich bin ja schließlich Pädagoge und kein „Auf-einsamer-Insel-Überlebens-Trainer). Meine Bibel, meine Jonglier-Sachen und eine ganze Menge gutes Essen.
 
Warum hast Du die Stelle angenommen, obwohl die Stellenausschreibung und die Anforderungen doch ziemlich nach einem perfekten Allroundmensch geklungen haben?
Die Herausforderungen eigentlich grundverschiedene Arbeitsbereiche miteinander zu verknüpfen und eine fruchtbringende Symbiose entstehen zu lassen, haben vom ersten Moment an mein Herz höher schlagen lassen. So einer Herausforderung musste ich mich einfach stellen. Das macht das Leben jeden Tag ganz neu spannend.
 
Was begeistert Dich am meisten, wenn Du inmitten vieler Jungscharkinder stehst? Und was fordert Dich in dieser Situation besonders heraus?
Kinder begeistern mich immer wieder. Ihre Freude, ihre Sorglosigkeit, ihr blindes Vertrauen. Sie sind für mich ganz große Vorbilder für den Glauben. Wir vergessen viel zu oft, was es heißt Kinder Gottes zu sein.
Ja, es stimmt. Kinder sind eben nicht nur süß und nett und kuschelig ;) Sie sind auch Chaoten, schreien, rennen und machen Dinge kaputt. In diesen Situationen den Überblick und die Ruhe zu bewahren, überlegt zu handeln und das Richtige zu sagen und zu tun, fordert mich immer wieder neu heraus.
 
Hast Du ein Ziel für Deine Arbeit bei uns in Besigheim?
Kirche soll wieder zu einem Lebensort werden. Junge Menschen sollen hier eine Heimat finden und sich wohl fühlen. Sie sollen sich angenommen wissen mit ihrer ganzen Person. Auf diesem Wege kann das Reich Gottes in unserer Mitte wachsen.
 
Was ist Deiner Meinung nach das Wichtigste, das man über Gott weitererzählen soll?
Stark und schön weich, sanft und manchmal hart, groß und mächtig und manchmal klein zum Mitnehmen, leuchtend hell, so dass man sie aus der Ferne schon erkennen kann, bunt, nicht aufdringlich, sondern geduldig und selbstlos…
…so ist Gottes Liebe. Wir dürfen in sie eintauchen, wie mit einem Kopfsprung in einen wunderbar klaren See!
 
…Und wer jetzt noch nicht genug von mir hat, bekommt hier noch ein paar Eckdaten.
Geboren wurde ich im Oktober 1984 in Sinsheim. Groß geworden bin ich auf einem Dorf mit Mama, Papa, Oma, Onkel, Bruder und Schwester in einem Haus. Nach dem Abitur hat es mich dann für ein Jahr von zuhause weg zuerst in die Pfalz und dann ins Ruhrgebiet verschlagen, um dort den Entschluss zu fassen einen hauptamtlichen Dienst anzutreten. In Ludwigsburg wurde dann ein Jugendreferent und Diakon aus mir mit den Studiengängen Religionspädagogik und Soziale Arbeit.

Für Fragen, Anregungen oder um einfach ein bisschen zu quatschen, meldet euch gerne bei mir per mail:  joscha.weber@dont-want-spam.friedrich-schelling-schule.de