Johan Hermans studierte am Lemmens Institut in Leuven und am Königlichen Konservatorium von Lüttich. Er vervollständigte seine Ausbildung mit einer Diplomarbeit über „Rhetorik und Affekte in der Musik von J. S. Bach“ und dem „Diplôme Supérieur“ (das Equivalent zu einem „ Doctor of Musical Arts“ oder „Prix d´Excellence“) in der Kunst des Orgelspiels.
Er erhielt Stipendien sowohl von der flämischen als auch von der französischen Vereinigung seines Landes, um internationale Meisterklassen berühmter Organisten in Frankreich, Deutschland, Spanien , den Niederlanden und Italien zu besuchen.
Johan Hermans lehrt das künstlerische und liturgische Orgelspiel, Kammermusik und Tonsatz am Konservatorium von Hasselt, Belgien. Er ist Organist an der Kathedrale St. Quintinus und städtischer Organist von Hasselt. Darüber hinaus ist er der Gründer und Direktor des Internationalen Orgelfestivals von Hasselt und künstlerischer Leiter mehrerer Orgelkonzertreihen in seiner Region.
Er ist Mitglied des Leitungsgremiums des Orgel-Komitees der Diözese von Hasselt und dem Limburg Domkapitel der Königlich Niederländischen Orgelgesellschaft.Im April 2005 wurde er von der Akademischen Gesellschaft für "Arts - Sciences - Lettres"
Johan Hermans spielte in der Gregorisukirche Neckarwestheim am 13.11.2010 Werke von
John Stanley (1712-1786)
Organ voluntary in d minor
Abraham van den Kerckhoven (um 1627-1701)
Fantasia del primo tono
(Hoforganist in Brüssel)
John Bull (1562-1628)
5 Versetten über “Salve regina”
(Domorganist in Antwerpen)
Jacques Nicolas Lemmens (1823-1881)
Prélude à cinq voix
(Orgellehrer am Conservatoire in Brüssel)
Georg Böhm (1661-1733)
Choralpartita „Ach wie nichtig, ach wie flüchtig“
(Choral und sieben Variationen)
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Choralbearbeitung „Schmücke dich, o liebe Seele“ BWV 654
(aus der „Leipziger Originalhandschrift“)
Philip Glass (geb. 1937)
Mad rush
Hans-André Stamm (geb. 1958)
Rondo alla celtica
Johan Hermans spielte am 3. August 2008 in der Stadtkirche Besigheim
Werke von
Louis Marchand (1969-1732)
Grand Dialogue C-Dur
Alexandre Guilmant (1837-1911)
7. Orgelsonate F-Dur op. 89(1902)
Entrée
Lento assai (Reverie)
Intermezzo
Grand Choeur
Cantabile
Grand Choeur à la Haendel op. 18 Nr. 1
Aus: Pièces dans différents styles
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Choralbearbeitung « Schmücke dich, o liebe Seele » BWV 654
Aus der Leipziger Originalhandschrift
Hans-André Stamm (geb. 1958)
Rondo alla celtica
Sergej Rachmaninov (1873-1943)
Prélude cis-moll
(Orgelfassung von Louis Vierne)
Flor Peeters (1903-1986)
Symphonische Fantasie op. 13