06.06.2017

Tageslosung

HERR, sei du mit mir um deines Namens willen; denn deine Gnade ist mein Trost: Errette mich!

Psalm 109,21

Lehrtext

Als der Sohn noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn; er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn.

Lukas 15,20

Feiertag

Pfingstmontag

Woche

05.06.2017 bis 10.06.2017

Erklärung

Pfingsten
Neben Ostern und Weihnachten ist Pfingsten das dritte große christliche Fest in unserem Kalender. Es wird seit dem vierten Jahrhundert 50 Tage nach Ostern gefeiert, was dem Pfingstfest auch den Namen gab (pentekoste = der fünfzigte Tag nach Ostern).
Die Apostelgeschichte des Lukas berichtet im 2. Kapitel von der Ausgießung des Heiligen Geistes, der die Menschen unmittelbar die begeisternde, aktivierende und tröstende Kraft Gottes erfahren lässt. Die Jüngerinnen und Jünger Jesu werden 50 Tage nach Jesu Tod vom Heiligen Geist erfüllt und fangen plötzlich an, in fremden Sprachen zu predigen. Petrus hält seine berühmte Pfingstpredigt. Tausende lassen sich taufen und schließen sich zur ersten christlichen Gemeinde zusammen.
Pfingsten gilt daher als 'Geburtstag der Kirche'.

Informationen zum Kirchenjahr siehe www.daskirchenjahr.de

Thema

Die Gaben des Geistes

Wochenspruch

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. Sacharja 4, 6

Wochenlied

Komm, Heiliger Geist, Herre Gott (EG 125) oder: Freut euch, ihr Christen alle (EG 129)

Liturgische Farbe

Kontaktstelle für Paramentik
© Angela Garner

Predigttext

1. Mose 11, 1-9

1 Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache. 2 Als sie nun nach Osten zogen, fanden sie eine Ebene im Lande Schinar und wohnten daselbst. 3 Und sie sprachen untereinander: Wohlauf, lasst uns Ziegel streichen und brennen! – und nahmen Ziegel als Stein und Erdharz als Mörtel 4 und sprachen: Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, damit wir uns einen Namen machen;
denn wir werden sonst zerstreut in alle Länder. 5 Da fuhr der HERR hernieder, dass er sähe die Stadt und den Turm, die die Menschenkinder bauten. 6 Und der HERR sprach: Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen und dies ist der Anfang ihres Tuns;
nun wird ihnen nichts mehr verwehrt werden können von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun. 7 Wohlauf, lasst uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe! 8 So zerstreute sie der HERR von dort in alle Länder, dass sie aufhören mussten, die Stadt zu bauen. 9 Daher heißt ihr Name Babel, weil der HERR daselbst verwirrt hat aller Länder Sprache und sie von dort zerstreut hat in alle Länder.