Aufbrüche - Ostern entgegen


Liebe Mitmenschen,
wir feiern Ostern, das Fest des neuen Lebens. Den Aufbruch der Hoffnung. Einer Hoffnung, die stärker ist als Angst und Tod. Gerade in diesem Jahr sehnen wir uns mehr denn je nach Aufbrüchen ins Leben. Wir sehnen uns danach, endlich wieder unbeschwerter unseren Alltag leben zu können, in Cafés oder Gaststätten zu verweilen, die ersten Sonnenstrahlen auf unserer Haut zu spüren. Miteinander Feste zu feiern, wie z.B. die Konfirmationen, Taufen und Hochzeiten.
Doch unsere derzeitige Lebenssituation ist eine andere. Corona und die Folgen werden uns auch an diesem Osterfest und darüber hinaus begleiten.  Wie soll man das nun zusammenbringen? Ein von der Pandemie geprägter Alltag und das Osterfest? Wie kann es da zu neuen Aufbrüchen kommen?
Ein seltsamer Kontrast auch damals, als drei Frauen am Ostermorgen zum Grab gingen, um Jesu Leichnam zu salben. Schmerz und Trauer lastete auf ihrer Seele.  Sie gingen den Weg zum Grab, um dem Menschen, den sie liebten, einen letzten Dienst zu erweisen. Doch dann geschieht das bis heute Unbegreifliche: Am Grab, am Ort des Todes, ist da dieser Bote. Seine Botschaft: „Der, den ihr sucht, ist nicht hier. Er wurde auferweckt.“ Beweise gab es nicht, nur das leere Grab. Nur diese Worte, die von einem Leben und einer Wirklichkeit sprachen, jenseits des Todes. Erschreckt, doch mit dieser Osterbotschaft im Herzen, kehrten sie in ihren Alltag zurück. Einem Alltag, in dem der Tod und das neue Leben so nah beieinander lagen. So wie auch in unserem Alltag Krankheit, Leid und Tod, die Pandemie mit all ihren Auswirkungen einerseits und Spuren des neuen Lebens andererseits, nah beieinander liegen. Karfreitag und Ostern vergewissern uns, dass Gott gerade auch in dieser für uns alle belastenden Zeit mit uns geht.
Erschreckt verlassen die Frauen das leere Grab. Die Zeichen des neuen Lebens sind schon da. Die Sonne, die aufgeht, das Licht im Grab und die Botschaft: Jesus ist auferstanden!
„Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!“ – ein Ostergruß, der uns auch an diesem Osterfest zugesprochen wird. Und so feiern wir Ostern. Das Fest der Hoffnung. Noch gegen den Augenschein. Den Bildern des Todes zum Trotz. Doch beflügelt von diesem Versprechen, das seit Ostern in der Welt ist.

Ich wünsche Ihnen ein getrostes und frohes Osterfest!
Ihr
Eberhard Feucht, Dekan

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